Almü: Fabrikplanung und Projektentwicklung

Project Description

PROJEKTFAKTEN

Kategorie: Produktions- und Lagergebäude

Bauherr: Almü Präzisionswerkzeug GmbH

Ort: Zell unter Aichelberg

Architekt: Frank Wetzel, MÖRK GmbH & Co. KG

Fläche: 2.000 m²

Leistungen: Projektentwicklung, Fabrikplanung

PROJEKTBESCHREIBUNG

Ein mittelständisches Unternehmen im Bereich Präzisions- und Sonderwerkzeugbau nahe Göppingen entschied sich, für den geplanten Anbau am bestehenden Gebäude und die Verlagerung einiger Bereiche aus einem zweiten Standort, uns mit einer ersten Visionsplanung für die Bebauung zu beauftragen. Diese beinhaltete nicht nur die Erarbeitung verschiedener architektonischer Gebäudevarianten, sondern auch die intralogistische Prozessbetrachtung und Restrukturierung der Produktion.

Zunächst erfolgten die gemeinsame Definition der relevanten Bereiche und der Hauptproduktgruppen, auf die sich die weiteren Untersuchungen bezogen. Das Unternehmen stellte uns den zweidimensionalen Grundriss des Bestands zur Verfügung und wir entwickelten, aus den vorhandenen Informationen, ein Flächenlayout der bestehenden Produktion. Darin enthalten waren die Zuordnung der einzelnen Maschinen und Arbeitsplätze zu den Produktgruppen sowie die Darstellung der Materialflüsse von Wareneingang bis Warenausgang.

Für die beauftragte SOLL-Konzeptionierung wurden jedoch detaillierte Volumenkörper der Maschinen benötigt, um den benötigten Platz im Neubau genau zu ermitteln.

Da ein Aufmaß per Hand sehr zeitaufwändig und fehleranfällig ist, entschied sich die Mörk Bau GmbH & Co. KG zusammen mit einem Ingenieurbüro für Vermessungstechnik, die Maschinen mittels Scannern zu erfassen. Durch die schnelle Erfassung und der Benutzung von Scannern der Laserklasse 1 konnten die Mitarbeiter während des Prozesses an ihren Arbeitsplätzen verbleiben und das Unternehmen verzeichnete keinen Produktionsausfall. Die Aufnahme war bereits nach knappen 4 Stunden beendet. Die Ergebnisse lagen uns dann kurze Zeit später vor. Heraus kam eine Punktwolke, die den innerbetrieblichen IST-Zustand ohne großen Aufwand darstellt. Mit Hilfe von CAD-Programmen erfolgte die Herauslösung der Maschinen und Arbeitsplätze aus der Gesamtpunktwolke. Die einzelnen Maschinen und die dreidimensionale Vision des zukünftigen Gebäudes von unserem Architekten wurden in einer Zeichnung zusammengeführt. Es entstand eine Fertigungslayout- und Gebäudeplanung in 3D, die dem Kunden die Vorteile einer ganzheitlichen Abstimmung zwischen dem Materialfluss und der Architektur aufzeigt.

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